Kultur 2301 - 5. Kulturkonferenz
| Protokoll der 5. ‚gemeinde21’ - Kulturkonferenz 23.1.2012, 19 – 22:30 hHeimatmuseum Groß-Enzersdorf Teilnehmer (ohne Titel in Sitzreihenfolge): Helga Würzl Konrad Bräuer Alfred Zieger Rudolf Hubeny-Hermann Gertrude Hubeny-Hermann Leopold Hnidek Markus Rumpler Pauline Friedl Regina Mörtenhuber Hans Leitgeb Peter Cepuder Susanne Stadler Gabriele Kleesadl Elisabeth Tessler Karl Tessler Martha Böck Johannes Böck Christiane Slomka Karl Hagenauer Martin Sommerlechner Sandra Harrer Wolfgang Mayr 1. Zusammenfassung der Aktivitäten aus 2011 Kunstwerkstatt beim ENZI-Spiel, Generationen.Malen, Malakademie Karl Tessler berichtet über die Kunstwerkstatt beim ENZI-Gewinnspiel, die (vom Land NÖ) ausgezeichnete Aktion ‚Generationen.Malen’ sowie die Malakademie (welche auf die Jugend zwischen 12 und 18 Jahren beschränkt und vom Land NÖ gefördert ist). Kursort ist jeweils der Werkraum in der Hauptschule in GE. Das Mitmachen bei ‚Generationen.Malen’ kann beliebig besucht und auch erst dann bezahlt werden.. Das Mitmachen bei der Malakademie setzt ‚qualifiziertes’ Personal (das aus GE stammt) voraus und umfasst je Semester im Vorhinein zu bezahlende 30 Stunden Kursdauer. Aufgrund des Erfolges werden diese Aktivitäten 2012 fortgesetzt werden. Am Ende des Kurses bekommen die Akademieabsolventen ein Landeszertifikat überreicht. Die aktuellen Termine können diversen Medien, jedenfalls aus der g21-Homepage im Internet entnommen werden. Erwähnenswert dabei ist auch der große Erfolg der hiesigen (ebenfalls vom Land NÖ geförderten) Schauspielakademie, der eine Erweiterung der NÖ.Kunstakademien in GE in diesem Bereich erst ermöglicht hat. Es gab eine gemeinsame Abschlussveranstaltung, die auch heuer im Mai oder Juni stattfinden soll. Fotokurs Elisabeth Tessler berichtet über den an einem Tag im Frühjahr in der Lobau von Herbert Slad und Kurt Kracher abgehaltenen Fotokurs. 15 Teilnehmer waren genauso begeistert wie die Vortragenden, eine Fortsetzung 2012 ist jedoch vorerst nicht geplant. Poetry Slam 10 Literaten lasen im mit kundigen Besuchern gut gefüllten kunst.lokal bereits zum 2. Mal um die Wette. Diese Veranstaltung wird es auch 2012 im Juni wieder geben. Fest der offenen Höfe Markus Rumpler berichtet von einem rundum gelungenen Fest, das 2012 seine Fortsetzung finden soll. Er wünscht sich weitere teilnehmende Höfe, einige engagierte Jugendliche, die auch in der Organisation mitwirken sowie Alternativen für Schlechtwetter am Veranstaltungstag und finanzielle Unterstützung besonders in Bezug auf die Künstlergagen. Eventuell wird ein Musikcontest ausgetragen. Lange Nacht der Museen Hans Leitgeb gibt Auskunft darüber, daß die erstmalige Ausrichtung, welche in GE im Kotter und im Heimatmuseum Anfang Oktober stattgefunden hat, sowohl vom Programm als auch von der Besucheranzahl und den Rückmeldungen ein Erfolg war. Neben einem interessanten Vortrag sowie einem Kriminalrätsel im Heimatmuseum haben vor allem die Inszenierung eines ‚Hexenprozesses’ und die Kräuterhexe begeistert. Lesemarathon Bereits zum 2.Mal fand diese Veranstaltung im Rahmen der Aktion ‚Österreich liest’ statt. Die Schulen waren stark vertreten, ansonsten war die Resonanz eher gering. Die Leseorte konnten wieder mit Flair und angenehmen Ambiente überzeugen. 2. Ergebnisse der Arbeitsgruppen Schreibwerkstatt Aus der Gruppe: Ansprechperson ist Leopold Hnidek. Interessenten sind Alfred Zieger und Helga Würzl. Ziel ist es, an der Literatur Interessierte zum ‚Schreibhandwerk’ zu bringen. Dies geschieht durch das Nahebringen der Literaturgattungen, Schreibstilen, etc. Inhaltlich sind das Verfassen von Drehbüchern, Theaterstücke, etc. erste Zielvorstellungen. Aus der Diskussion: Startzeitpunkt könnte im Anschluß an das Poetry Slam im Herbst sein. Entwicklung in Richtung Zielgruppen (Alter, etc.) sowie Organisationsform (Werkstatt, NÖ-Akademie, etc.) ist zu berücksichtigen (Teilnahmekosten, Altersstruktur, Ziele). Lange Nacht der Museen Aus der Gruppe: Ansprechperson ist Hans Leitgeb Ziel ist es, an der bundesweiten Aktion teilzunehmen. Nächste Aktivitäten wären Gespräche mit dem Heimatverein und anderen Interessierten für die Abstimmung und Zusammenarbeit. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei ca. 500 EUR. Schwerpunkte des Programms wären eine Veranstaltung im Heimatmuseum (Lesung, Diskussion ?) sowie ein Schauspiel im Kotter zum Thema ‚Justiz und Strafvollzug im 17. Jahrhundert unter dem Titel ‚Gauner, Mörder, Malefiz’. Andere Beiträge sollten auf die fragliche auf die Zeit zugeschnitten sein (zB.: ‚Giftkräuter’ der Zeit präsentiert durch die Kräuterhexe) Aus der Diskussion: Rahmenbedingungen sind hier streng vorgegeben, vor allem die Einhaltung der terminlichen Vorgaben sind Voraussetzungen für das Gelingen. Völkerball Aus der Gruppe: Ansprechperson ist Gabi Kleesadl, Interessent Hans Leitgeb. Ziel ist es, mit Bürgern aus GE, die aus anderen Nationen stammen gemeinsam ein Fest zu gestalten. Überlegungen zum nationalspezifischen Ansatz: Unterstützung durch öffentliche Stellen (Botschaften, Kulturinstitute) durch finanzielle Förderung bzw. Teilnahme von typischen Vertretern (Musikgruppen, etc.) denkbar Detailüberlegungen zu einem gemeinsamen Fest: Durchführung im Sommer Musik/Essen/Lebensart/Bräuche – die ‚typischen’ Schätze sichtbar machen Kosten für Saalmieten, Gagen, Aufbauten, Werbung ‚Fremde’ sollen selbst bestimmen, was sie ‚zeigen’ wollen Strukturierung des Veranstaltungstages Gemeinsames Kochen am Vormittag, Erstellen eines ‚Kochbuches’ Familienprogramm am Nachmittag, Vorträge (auf Deutsch), (Volks-) Tanz, etc. Laudatio in der Landessprache (übersetzt) am Abend (durch Einheimische) + Laudatio auf Deutsch durch ‚Fremde’ – auch Kritik und Wünsche Aus der Diskussion: Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten: Ein ‚neues’ Fest mit allen Nationalitäten oder ein Fest anlässlich eines Festtages einer Nationaltät (zB.: chinesisches Neujahr) Im ersten Schritt muß dies entschieden, anschließend das Interesse am Mittun deser Personengruppe ausgelotet werden (dies kann nur durch persönliche Ansprache geschehen). E sollen auch die Zugezogenen aus den anderen Bundesländern einbezogen werden ! Viertel/Ortsteil/Grätzel-Wettbewerb Aus der Gruppe: Ansprechperson ist Elisabeth Tessler Ansprechpersonen in den ‚Teilen’ müssen gefunden werden. Leute aus den ‚Vierteln’, aber auch in den Vierteln lernen sich besser kennen. Generationenübergreifende Teams (zB.: 2 bis 12 J, 2 bis 18, 2 bis 50, 2 über 50,) unterschiedlichste Aufgaben (zB: Quiz, sportlicher Wettbewerb, Gesamtkunstwerk, etc.), einfache Wertung, ‚olympische’ Spiele, Jury Dauer: halber Tag oder ganzer Tag, Ort: zentral: Schule, Burghof, etc. Siegerehrung, gemeinsamer Abschluß Aus der Diskussion: einfache Durchführung ist denkbar, Aufwand kann begrenzt werden, gute Ideen sind wichtig, kann rasch organisiert und durchgeführt werden, eventuell jährlich, jeweils als Start für eine neue Attraktion (zB.: Bouleplatz an der Stadtmauer) 3. nächste Schritte Die vorgeschlagenen Ideen werden am Donnerstag, 26. Jänner 2012 im Kernteam der gemeinde21 diskutiert und gegebenenfalls als Studie freigegeben Für die so freigegebenen Themen sollte dann möglichst bald eine erste Zusammenkunft stattfinden, wobei dies (unter Unterstützung und Einbeziehung der gemeinde21) von der jeweiligen Projekt-Ansprechperson initiiert werden soll. Das Ergebnis dieses ersten Gespräches wird zusammengefasst, veröffentlicht und die weitere Vorgehensweise vorgeben. 4. weitere Themen Kulturinitiativen Vorstellung der Probstdorfer Sommerakademie, die auch 2012 wieder stattfinden wird. Vorstellung der in Gründung befindlichen Marchfelder Kulturinitiative mit Sitz in Marchegg Es wird vereinbart, Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzuzeigen und zu nutzen. Mittelalterfest es wird gebeten, (bei Gefallen) im Internet unter www.huscarl.at dem Mittelalterfest in GE eine Chance zu geben. Allgemeines herzlichen Dank für die Mühen des kleinen Buffets an Regina Mörtenhuber und Sandra Harrer. Herzlichen Dank für Eure engagierte Teilnahme und auf ein baldiges Wiedersehen Wolfgang MAYR |
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