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Start Kernteam Kernteamsitzung vom 17.04.2008

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Bericht

über die Kernteamsitzung vom 17.04.2008

Datum: 17. April 2008

Beginn: 19.00 Uhr

Ort: Groß-Enzersdorf, Hotel am Sachsengang

Anwesende: Bgm. Ing. Hubert Tomsic, Vzbgm. Monika Obereigner-Sivec, Mag. Sabine Birk, Ing. Othmar Müller, DI Martina Klaus, Mag. Friederike Tagwerker, Hans Slond, Helga Slond, Dr. Robert Rada, Mag. Helmut Schüller, Petra Girod, Andrea Obrist-Hutterer, Ing. Brigitte Lutz, Dipl.Päd. Irene Amann-Kanelutti, Dir. Gabriele Mindt, Ing. Roskopf, Robert Winkler, Dr. Ulla Vogler-Kremsmayer, Gabi Kleesadl, Sandra Harrer, Wolfgang Mayr, Dr. Peter Cepuder, Dieter Mörtenhuber, Martin Stagl

Tagesordnung

  • Bericht der Kernteamleitung
  • Präsentation des Leitbildes
  • Bericht der Gruppe „Wir sind Information“
  • Berichte der Projektgruppen
  • weitere Vorgehensweise

Inhalt:

Begrüßung durch KT-Leiter Ing. Müller, kurzer Rückblick G21 (Chronologie, Status, Arbeitskreise, Projektgruppen);

Präsentation des Leitbildes: DI Martina Klaus – Prozessbegleitung

Was ist G21? – Aufbau Organisationsstruktur – Chronologie in Groß-Enzersdorf – Ziele – Umsetzung. Das Zukunftsbild von Groß-Enzersdorf ist auf der G21-Homepage abrufbar (http://www.grossenzersdorf21.at/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=83&Itemid=54)

Bemerkung Mag. Schüller: die Ergebnisse der Ortsgespräche sollten nochmals durchgesehen werden, um keine wichtigen Ziele/Wünsche aus den Augen zu verlieren; generell sollte man immer auch von der Großgemeindeverwaltung (anstatt von Stadtverwaltung) sprechen.

Fr. Ing. Lutz stellt die Kurzfassung des Leitbildes vor und berichtet über das Gemeinde21-Vernetzungstreffen in Michelhausen vom 11. April 2008, wo auch Groß-Enzersdorf als g21 Gemeinde durch Herrn Ing. Müller und Frau Ing. Lutz vertreten war

Bericht der Gruppe „Wir sind Information“: Ing. Brigitte Lutz

-        Organigramm der gemeinde21 Groß-Enzersdorf

-        Es wird aufgefordert, das Team „Wir sind Information“ zu nützen, aber auch bei den Aufgaben der internen und externen Kommunikation zu unterstützen

-        Ein Ideenpool zur Sammlung von Ideen zur Umsetzung wird geschaffen.

-        Wir wollen unter dem Motto „gemeinde21 kennenlernen“ an die BürgerInnen herangehen: 1. Mai, Frischemarkt, Feste, Nationalfeiertag, ...

Status Gruppe „Image Groß-Enzersdorf“

-        gute Kontakte zu eventuellen Sponsoren und Projektpartnern, zu anderen Gemeinden

-        Plattform-Frischemarkt als Info-Träger Richtung Konsumenten

-        Kreisverkehr

-        Tracht populär, sehr gut aufgenommen

Status Gruppe „Flächen- und Raumordnung“

-        Gespräche mit Fachleuten laufen

-        vorsichtige und konsequente Annäherung an das Thema

-        Sammlung vieler Informationen

-        Einbindung der Gemeinde/Bürger/Bauherren etc.

Status Gruppe „Naturnaher Spielplatz“

-        Erhebung Kosten

-        Mitarbeiter suchen / werben

-        Kooperation NÖ-Stadtmauerstädte, (Beitritt scheint misslungen)

 

Status Gruppe„Altenbetreuung“

-        Erhebung wurde durchgeführt

-        Vernetzung der unterschiedlichen Einrichtungen fehlt, Problem Mobilität

-        gemeinsamer Termin – Organisation „Coming Together“

-        Mag. Schüller nennt Frau Mag. Austerer als Ansprechpartner

Bericht Gruppe „Erneuerbare Energien“: Dr. Peter Cepuder

-        Treffen am 9.4., fachlicher Input von DI Heidemarie Hellmer (Ökopark Marchfeld);

-        angestrebt wird ein Energiekonzept für die gesamte Region Marchfeld, nicht nur für Groß-Enzersdorf alleine; LEADER-Förderungen bis 70% können lukriert werden;

-        Vorarbeiten für das Energiekonzept könnte der Verein für Ökologische Kreislaufwirtschaft übernehmen, Förderung von max. 50% durch das  Land NÖ für die Erstellung eines Energiekonzeptes für Groß-Enzersdorf möglich;

-        DI Hellmer arbeitet ein Anbot für die Gemeinde für die Erstellung eines Energiekonzeptes aus (Energiebedarfserhebung in der Gemeinde);

-        Bewusstseinsbildung, dass Wertschöpfung in der Gemeinde gehalten werden kann (siehe Beispiel Güssing!)

Status Gruppe „Herzlich Willkommen – Mappe“: Mag. Schüller
Projekttreffen fand bereits statt, Zeitmangel bei der Initiatorin, soll aber dennoch weiterlaufen

Bericht Gruppe „Jugendfragebogen“: Dipl.Päd. Irene Amann-Kanelutti

  • Intention: Jugend soll sich im Ort wieder wohl fühlen und nicht nach Wien abwandern
  • Jugend soll sich mit den geplanten Veränderungen identifizieren und sie daher gut annehmen ( gegen den Vandalismus)

AUSWERTUNG DER FRAGEBÖGEN

  • Derzeitiger Rücklauf: etwa 200 Bögen in Hauptschule, Feuerwehr und Teilen  der  Katastralgemeinden (350 werden angestrebt, vor allem die Antworten der älteren Jugendlichen fehlen noch und werden u.a. von den Streetworkern erhoben)…..
  • Momentan erfasster Altersdurchschnitt: 11-15 Jährige
  • Auffallend ist der Wunsch nach aktiver Freizeitgestaltung im Ort
  • Möglichkeiten schaffen, in denen ungestörte Kommunikation stattfinden kann, ohne vertrieben zu werden
  • Kurzfristiger Projektvorschlag: Aktivierung des Faschingsumzuges

WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE STADT?

  • Die Jugend fühlt sich durch die Fragebögen sehr ernst genommen und WILL Veränderung- und Verantwortung
  • Hohe Bereitschaft zur Mithilfe
  • Jugend fühlt sich im Moment eher vertrieben als angenommen und wandert daher in die Anonymität der Großstadt aus
  • Vandalismus als Zeichen : „Uns is soooo fad“

Vandalismus kostet auf Dauer der Stadt enorm viel (sinnloses) Geld, das anderwärtig investiert werden könnte. Wird die Veränderung angenommen, erspart das der Gemeinde wiederum Geld, das durch Vandalismusschäden aufgebracht werden muss.

  • 2 große  Wünsche werden durch die Jugendlichen vermehrt geäußert:

-       Schaffung eines Bades ( Reaktivierung des Dokannerls)

-       MC Donald ( als Treffpunkt…dort stören sie niemanden, können bei minimaler Konsumation maximale Zeit verbringen)

KONKRETE PLÄNE DARAUS

  • Zur Wiederbelebung des Dokannerls laufen bereits erste Vorgespräche ( Besitzrechte; Sicherheitsauflagen, Vereinswesen, andere Bäder z.B. Rutzendorf)) Besichtigung im Mai, um dann konkrete Schritte einzuleiten
  • Etwa ein Drittel der bisher befragten Jugendlichen haben konkret ihre Mithilfe angeboten (und Tel.Nr. und E-Mail angegeben)
  • Überlegungen zu Sponsoring ( Banken, Baufirmen vor Ort…)
  • Kontakt der Jugendlichen zum Bürgermeister herstellen (Jugendsprechtag? Kommunikationsplattform schaffen..) werden vorbereitet

RESUMEE. An der Einreichung des Projektes „Dokannerl“ wird gearbeitet.

Weitere Mitarbeiter und Interessierte werden dringend gesucht.

  Bericht Gruppe „Ortsbild“: Präsentation Frau Helga Slond

-        Wie kann man Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung bewirken

-        Beispiele

Bericht Gruppe „Kultur“: Wolfgang Mayr

-        Kulturfestival 14.9.2008: enormes Interesse bei Auftaktveranstaltung („Kulturkonferenz“ am 23.01.08);

-        Jour fixe alle 2 Monate; großes Engagement

-        Ziel: kulturelle Identität finden, Überwindung von Grenzen, lokales künstlerisches Potential nutzbar machen für die Bevölkerung, künstlerische Leistungen publik machen;

-        Idee: gemeinsam mit Gruppe „Ortschaften lebendig verradeln“ könnte man Künstler besuchen, alle Katastralgemeinden einbezogen;

-        weitere Ideen: Kulturkalender, Kulturbeisl

 

Bericht Gruppe „Ortschaften lebendig verradeln“: Gabi Kleesadl

-        Ziele: Bewusstseinsbildung bez. Alltagsradeln, Hinweise in Gemeindezeitung; Leihräder bei Radhändler kein Thema wegen Vandalismus (außer bei Wirten)

-        Radwegeplan erstellen für die Großgemeinde – wo kann man gefahrlos radeln

-        Ökohauptschule würde Fragebögen mit Kindern erarbeiten über sicheres Radfahren

-        Angebot der Gruppe: der Bevölkerung sichere Radwege vorstellen

-        Fahrradbörse könnte am Hauptplatz eingerichtet werden, Codieraktionen, Radsegnungen,…

-        Bemerkung DI Klaus: Kooperation mit RADLAND wäre sinnvoll (www.radlland.at)

-        Bericht Dr. Peter Cepuder: kurze Vorstellung des BOKU-Projekts über Verbesserungen im öffentlichen Verkehr, Neugestaltung Ortskern: Problemanalysen, Maßnahmen

 

Oberstufen – Schulform

derzeit keine Neuigkeiten, Unterlagen liegen beim Landesschulrat

 

Wie geht es weiter?

-         Umsetzung Fokus Großgemeinde

-         Nutzung der motivierten Teams

-         Koordination von Aktivitäten

-         Erarbeitung von „Spielregeln“ für Projektabwicklung und  -umsetzung

-         Informationen, z.B. für GemeindevertreterInnen, Katastralgemeinden, BürgerInnen, ...

 

 

Ing. Othmar Müller:

  • weitere Vorgangsweise bei Projektentwicklung soll festgelegt werden, Vernetzung ist unbedingt nötig wegen Zeit- und Energieverlust
  • Spielregeln festlegen für Kommunikation mit der Gemeindeführung anhand von 3 bzw. 4 bereits umsetzungsfähigen Projekten

 

Bgm. Ing. Hubert Tomsic:

Formalismus ist notwendig

Finanzierung sollte unbedingt detailliert ausgearbeitet werden, dann Vorlage im SR bzw. GR;

Projekt Bad: ist nur als Wildbadeplatz möglich, sonst zu teuer; Zustimmung der Anrainer wäre nötig, Auflagen der Behörden

Projekt Kultur: ist begrüßenswert

Projekt Ortsbild: tolle Sache, Kosten müssen aber noch ermittelt werden

 

Generell gilt: bezüglich Abstimmung mit der Gemeinde ist immer Stadtamtsdirektorin Mag. Birk zu kontaktieren, welche an den zuständigen Stadtrat weitervermittelt, um grundsätzliche Haltung der Gemeinde zu den Projekten zu erfahren, um den gegenseitigen Informationsstand zu wahren und um die Motivation aufrechtzuerhalten.

Projekte mit geringem finanziellen Aufwand müssen ebenfalls zuerst mit Kernteam abgestimmt und dann an die Gemeinde herangetragen werden!

 

Projektumsetzungen:

Im Kernteam wird Übereinstimmung zu folgenden Projekten erzielt:

BAD, ORTSBILD, KULTURFESTIVAL, NATURNAHER SPIELPLATZ = Leitprojekte,

anhand dieser Projekte werden die Spielregeln für künftige Projekte ausgearbeitet

nächste Kernteam-Sitzung: 17. Juni 2008, 19.00 im Hotel am Sachsengang                                  

Für den Bericht:

Ing. Lutz, Mag. Tagwerker/DI Klaus